FDP besucht Umicore in Wolfgang-Hanau: Edelmetalle und Spitzentechnologie für saubere Mobilität

  • René Rock, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, fordert mehr Differenzierung und Sachlichkeit in der Diskussion um nachhaltige Antriebsformen der Zukunft
  • Know-how-Vorsprung bei Brennstoffzelle und Wasserstoffantrieb jetzt nutzen
  • Material- und Recyclingkonzern Umicore entwickelt Materialien für Elektromobilität mit Brennstoffzelle
Projektfahrzeug Renault Kangoo mit Batterie und Brennstoffzelle zur Reichweitenverlängerung. Von links nach rechts: Dr. Christian Hagelüken, Umicore, Leiter Regierungsangelegenheiten Europa; Dr. Ralf Zuber, Umicore, Group R&D, External Projects; Dr. Bernhard Fuchs, Umicore, Vorstandsvorsitzender; René Rock; Dr. Ralf-Rainer Piesold (FDP-Bundestagskandidat Wahlkreis 180/Hanau); Kolja Saß, Vorsitzender FDP Kreisverband Main-Kinzig.
Projektfahrzeug Renault Kangoo mit Batterie und Brennstoffzelle zur Reichweitenverlängerung. Von links nach rechts: Dr. Christian Hagelüken, Umicore, Leiter Regierungsangelegenheiten Europa; Dr. Ralf Zuber, Umicore, Group R&D, External Projects; Dr. Bernhard Fuchs, Umicore, Vorstandsvorsitzender; René Rock; Dr. Ralf-Rainer Piesold (FDP-Bundestagskandidat Wahlkreis 180/Hanau); Kolja Saß, Vorsitzender FDP Kreisverband Main-Kinzig.

WOLFGANG-HANAU – Zusammen mit Dr. Ralf-Rainer Piesold, FDP-Bundestagskandidat für den Wahlkreis 180 (Hanau) und Kolja Saß, Vorsitzender des Kreisverbands Main-Kinzig, hat René Rock, Vorsitzender FDP Kreistagsfraktion im Hessischen Landtag, am 7. September 2017 den Material- und Recyclingkonzern Umicore in Hanau-Wolfgang besucht. Neben der allgemeinen Information über den belgischen Werkstoffkonzern und dessen Edelmetall-Schwerpunkt am Standort Hanau mit rund 1.000 Beschäftigten informierten sich die Freien Demokraten über die unterschiedlichen Technologien zur Reinigung und Reduktion von Fahrzeugemissionen. Umicore ist führend in der Herstellung von Abgaskatalysatoren und ein Zulieferer von Schlüsselmaterialien für Brennstoffzellen und wiederaufladbare Batterien. Die FDP-Politiker zeigten sich besonders von Forschung, Anwendungstechnik und Produktion von Elektrokatalysatoren und Kathodenmaterial für den elektrischen Antrieb mit Wasserstoff bzw. Brennstoffzelle beeindruckt.

Wir brauchen dringend mehr Sachlichkeit und eine faktenorientierte Differenzierung in der Diskussion um heutige und zukünftige Antriebsformen von Autos, Bussen und Lastkraftwagen“, bemerkte Rock. „Politik darf nicht verschleiern und schönreden, sondern muss Ziele und Fakten nüchtern bearbeiten. Die Ziele von CO2-Reduktion auf der einen Seite und der Verringerung von Feinstaub und NOx auf der anderen sind ebenso wenig per Gesetz eben mal schnell zu lösen wie die Durchsetzung von Elektrofahrzeugen in hohen Stückzahlen in Deutschland. Das ist eine Illusion. Marktwirtschaft und Offenheit in Forschung und Technologie werden es vielmehr ermöglichen, Schritt für Schritt unseren individuellen und öffentlichen Mobilitätsbedarf nachhaltiger zu gestalten.“

Ich bin deshalb besonders beeindruckt von Umicores Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet des elektrischen Antriebs mit Hilfe von Wasserstoff und Brennstoffzelltechnologie“, sagte Rock. „Die größere Reichweite, kleinere Batterie und schnellere Betankbarkeit durch Wasserstoff scheinen mir eine interessante Alternative zum reinen Batteriebetrieb. Und hier ist Deutschland in Forschung und Entwicklung führend, dieses Potenzial sollten wir rasch nutzen, bevor auch andere den Charme dieser Antriebsform erkennen.“

In der Tat können wir mit einem Wasserstoffanwendungszentrum in Hanau die Technologieführerschaft im Bereich der Brennstofftechnologie weltweit ausbauen. Diese Chancen sollten wir nutzen“, bekräftigte Dr. Piesold.