Nicht nur über Kernkraft reden – sondern auch live erleben (solange das noch möglich ist). Das war das Motto der Neu-Isenburger Freien Demokraten bei ihrem Besuch im Januar beim KKW Philippsburg, dessen Block II mit einer Leistung von 1400 MW noch bis voraussichtlich zum Jahr 2019 in Betrieb sein wird.

Neben grundlegenden Informationen über die Errichtung, die Arbeitsweise und die Stilllegung eines Kernkraftwerkes stand ein Rundgang über die gesamte Anlage auf dem Programm. Absoluter Höhepunkt: Das Betreten des weithin sichtbaren 150 Meter hohen Kühlturms von Block I, sowie der unmittelbare Blick auf abgebrannte Brennelemente am Rand des Abklingbeckens in Block II. Bei den Besuchern war der Respekt vor der Technik förmlich greifbar!

Erwartungsgemäß spielte der Aspekt Sicherheit von KKWs eine zentrale Rolle. Dabei wurde deutlich, dass Deutschland in diesem Bereich, insbesondere aufgrund strenger behördlicher Überwachung und hoher Sicherheitsanforderungen, einen weltweit führenden Standard aufweisen kann. Die hohen Sicherheitsanforderungen konnten die Teilnehmer bei diversen Ein- und Ausschleusungen am eigenen Leib erfahren – und mit Erleichterung feststellen, dass keinerlei Kontaminationen messbar waren. Am Ende waren die rund vier Stunden im KKW wie im Flug vergangen!

Für Energiehungrige bereits ein weiterer Veranstaltungshinweis: Für den Sommer diesen Jahres ist übrigens eine Fahrt zum Braunkohletagebau Garzweiler II geplant!

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