Felix Walter, neuer Vorsitzenden des FDP Regionalverbands

Mainhausen, 19.10.2020. Auch ohne eigenen Kandidaten und ohne einen der drei Bewerber um das Amt des Bürgermeisters zu unterstützen, verfolgten die Mainhäuser Freidemokraten die Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten genau.

„Als Fraktion in der Gemeindevertretung ist uns eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Rathausspitze zum Wohl unserer Gemeinde wichtig. Daher war es für uns als politische Kraft in Mainhausen, wie auch für alle anderen Wahlberechtigten, eine gute Gelegenheit, sich ein genaueres Bild von den Kandidaten zu machen“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Paul Schröder.

„Da sich die Wahlprogramme der Kandidaten kaum voneinander abheben, waren wir gespannt, wie sich die Kandidaten im direkten Vergleich schlagen würden“, ergänzt Felix Walter, Vorsitzender der örtlichen FDP.

Obwohl bei den meisten Fragen, wie beispielsweise zu einem möglichen Klimamanager oder auch zu einem hauptamtlichen Ersten Beigeordneten, Konsens zwischen den Kandidaten herrschte, wurden die Unterschiede zwischen ihnen aus Sicht der Mainhäuser FDP dennoch deutlich.

„Während es zwei Kandidaten aufgrund ihrer politischen Erfahrung offensichtlich leichter fiel, passende Antworten auf die vom Moderator gestellten Fragen zu geben, versuchte das Lager des dritten Kandidaten insbesondere durch die Möglichkeit der Publikumsfrage am Saalmikrofon zu punkten“, so Walter weiter.

Ebenfalls aus Reihen des anwesenden Publikums wurde die politische Vergangenheit des UWG-Kandidaten Gerald Wißler beleuchtet. „Gerald Wißler konnte an diesem Abend die für das Amt des Bürgermeisters nötige Distanz zu seiner politischen Vergangenheit bei Republikanern, DVU und NPD nicht herstellen. Vielmehr versuchte er, diese zu verharmlosen, indem er einen Vergleich mit seinen Kassenprüferämtern in verschiedenen örtlichen Vereinen zog, die er ja ebenfalls nicht in seiner auf den Wahlflyern verbreiteten Vita erwähnt habe“, so FDP-Vorstandsmitglied Matthias Kemmerer.

Felix Walter resümiert: „Aus Sicht der Freien Demokraten ist Gerald Wißler als möglicher Bürgermeister für Mainhausen daher nicht tragbar. Eine konstruktive Zusammenarbeit mit ihm als Bürgermeister scheint unter diesen Umständen undenkbar.“

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