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Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger Dietzenbachs herzlich ein, sich an der antifaschistischen Gedenkaktion „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“ zu beteiligen. Seit 2006 gibt es diese Aktion, die sich der Pflege der Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig widmet und damit das Gedenken an die Opfer wach hält.

Diesem Appell wollen wir wieder gerne folgen, denn Karin Richert, Büro Demnig, sagt: „Es ist notwendig, die gelegten Steine regelmäßig zu reinigen. Dazu können die Städte aber nicht verdonnert werden.“ Und wir von der Gruppe schätzen es sehr, dass Freunde und Paten diese Aktivitäten unterstützen, wie wir dies seit Jahren erleben dürfen.

Der 9. November ist der Tag, an dem sich in ganz Deutschland in den verschiedensten Städten Menschen an den Mahnwachen beteiligen. Und wir laden natürlich ganz besonders auch die Spenderinnen und Spender der in diesem Jahr neu verlegten Steine hierzu ein.

Wir treffen uns am Sonntag, dem 9. November, um 15:00 Uhr am ersten STOLPERSTEIN in der Babenhäuser Straße vorm „tegut“ und werden anschließend auch zu den anderen Steinen gehen, sie putzen und über die Personen berichten. Danach, so gegen 17:00 Uhr spätestens, treffen wir uns alle im Gemeindesaal der evangelischen Christusgemeinde, Pfarrgasse 3, zu einer Gedenkveranstaltung, an der auch das Ensemble „Saitensprung“ mit sehr schönen stimmungsvollen und themenbezogenen Musikstücken teilnehmen wird.

Besonders freuen würden wir uns, wenn von den Ureinwohnern Dietzenbachs alte Archivbilder oder Unterlagen, Dokumente oder Schriften mitgebracht würden, die aus der damaligen Zeit stammen.

Wir wenden uns entschlossen gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus! Für Weltoffenheit, Zivilcourage und ein demokratisches Miteinander. Vergessen wir nie, wohin vor fast 80 Jahren die beispiellose Verfolgung und Vernichtung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern führte: Zu millionenfacher Entrechtung und der systematischen Ermordung von Juden, Sinti und Roma, politisch und konfessionell Verfolgten, Homosexuellen und körperlich und geistig Behinderten und wie in ganz Deutschland unzählige Synagogen brannten.

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